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SUMMARY:KI&Wir: Hallo\, wie fühlst Du Dich heute? Kann eine Maschine trö
 sten?
DESCRIPTION:Wenn über Künstliche Intelligenz gesprochen wird\, geht es m
 eist um Produktivität. Daneben hat sich fast unbemerkt eine zweite\, sehr
  viel privatere Nutzung entwickelt. Menschen erzählen Chatbots von ihrem 
 Liebeskummer\, von der Angst vor dem Jobverlust oder von einem Todesfall i
 n der Familie. Eine Studie der Harvard Business Review führt „Therapie 
 und Freundschaft" inzwischen als häufigsten Anwendungsfall generativer KI
 . Auch in Deutschland ist das keine Randerscheinung: Mehr als ein Viertel 
 der Befragten gab in einer YouGov-Umfrage an\, KI-Chatbots schon einmal al
 s emotionale Unterstützung oder psychologische Begleitung herangezogen zu
  haben. Manche finden darin eine Entlastung. Ein Gegenüber\, das jederzei
 t erreichbar ist\, nie genervt reagiert und nichts weitererzählt\, kann E
 insamkeit lindern und den Weg zu professioneller Hilfe ebnen. Andere sehen
  darin eine Zumutung: Maschinen\, die Zuwendung simulieren\, ohne selbst e
 twas zu empfinden. Beide Seiten haben gute Argumente. Genau deshalb lohnt 
 sich die Diskussion darüber. Erleben Sie eine interaktive Talk-Arena im S
 til von „Die 100" (NDR). Der Theologe und Wirtschaftsethiker Ulrich Heme
 l sowie der Journalist und Sachbuchautor Christoph Koch halten kurze Pläd
 oyers für ihre jeweilige Position\, dazwischen kommt das Publikum zu Wort
 . Sie als Mitspielerinnen und Mitspieler entscheiden im Saal\, wessen Argu
 menten Sie eher folgen wollen\, und bewegen sich nach jedem Statement auf 
 dem „Spielfeld" zwischen den beiden Positionen. So wird sichtbar\, wie A
 rgumente wirken und wo Überzeugungen ins Wanken geraten. Am Ende geht es 
 weniger um ein Ergebnis als um die Frage\, was wir eigentlich von diesen S
 ystemen erwarten. Darüber möchten wir diskutieren: Was genau passiert\, 
 wenn eine Maschine Empathie vorspielt\, und warum wirkt das auf uns\, obwo
 hl wir es besser wissen? Kann emotionale KI ein Mittel gegen Einsamkeit se
 in\, oder gewöhnt sie uns an eine reibungslose Nähe\, die menschliche Be
 ziehungen anstrengend erscheinen lässt? Was bedeutet es für Kinder und J
 ugendliche\, wenn sie ihre ersten Erfahrungen mit Zuwendung und Zurückwei
 sung an einem System machen\, das immer zustimmt? Wer haftet\, wenn ein Ch
 atbot in einer Krise das Falsche sagt\, und welche Regeln brauchen Anbiete
 r\, die mit Gefühlen Geld verdienen? Was sollten wir Maschinen auf keinen
  Fall überlassen?  Ulrich Hemel ist katholischer Theologe\, Wirtschaftse
 thiker und Unternehmer. Von 2018 bis 2025 leitete er das Weltethos-Institu
 t an der Universität Tübingen. 2009 gründete er das Institut für Sozia
 lstrategie\, zuvor war er in der Wirtschaft tätig\, unter anderem als Vor
 standsvorsitzender der Paul Hartmann AG. Als stellvertretender Sprecher de
 s Public Advisory Board des Cyber Valley begleitet er die KI-Forschung in 
 der Region seit Jahren aus ethischer Perspektive. In seinem Buch „Kritik
  der digitalen Vernunft" (Herder 2020) fordert er\, Humanität zum Maßsta
 b der digitalen Transformation zu machen.  Christoph Koch ist Journalist 
 und Sachbuchautor. Er schreibt unter anderem für brand eins\, Die Zeit un
 d den Harvard Business manager\, häufig über Digitalisierung und Psychol
 ogie im Alltag. Zuletzt erschien von ihm „Hallo\, wie fühlst du dich he
 ute? Wie künstliche Intelligenz unsere Beziehungen verändert" (Kein & Ab
 er 2026). Für die Recherche sprach er mit Menschen\, die KI-Systeme berei
 ts als Freundinnen\, romantische Partner\, Therapeutinnen oder Coaches nut
 zen. 2025 verbrachte er als „Journalist in Residence" drei Monate in Tü
 bingen\, sprach mit Forschenden aus Informatik\, Psychologie und Ethik. Be
 kannt wurde Koch mit dem SPIEGEL-Bestseller „Ich bin dann mal offline".
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p>Wenn über Künstliche Intelligenz gesproc
 hen wird\, geht es meist um Produktivität. Daneben hat sich fast unbemerk
 t eine zweite\, sehr viel privatere Nutzung entwickelt. Menschen erzählen
  Chatbots von ihrem Liebeskummer\, von der Angst vor dem Jobverlust oder v
 on einem Todesfall in der Familie. Eine Studie der Harvard Business Review
  führt „Therapie und Freundschaft" inzwischen als häufigsten Anwendung
 sfall generativer KI. Auch in Deutschland ist das keine Randerscheinung: M
 ehr als ein Viertel der Befragten gab in einer YouGov-Umfrage an\, KI-Chat
 bots schon einmal als emotionale Unterstützung oder psychologische Beglei
 tung herangezogen zu haben.<br /> Manche finden darin eine Entlastung. Ein
  Gegenüber\, das jederzeit erreichbar ist\, nie genervt reagiert und nich
 ts weitererzählt\, kann Einsamkeit lindern und den Weg zu professioneller
  Hilfe ebnen. Andere sehen darin eine Zumutung: Maschinen\, die Zuwendung 
 simulieren\, ohne selbst etwas zu empfinden. Beide Seiten haben gute Argum
 ente. Genau deshalb lohnt sich die Diskussion darüber.<br /> Erleben Sie 
 eine interaktive Talk-Arena im Stil von „Die 100" (NDR). Der Theologe un
 d Wirtschaftsethiker Ulrich Hemel sowie der Journalist und Sachbuchautor C
 hristoph Koch halten kurze Plädoyers für ihre jeweilige Position\, dazwi
 schen kommt das Publikum zu Wort. Sie als Mitspielerinnen und Mitspieler e
 ntscheiden im Saal\, wessen Argumenten Sie eher folgen wollen\, und bewege
 n sich nach jedem Statement auf dem „Spielfeld" zwischen den beiden Posi
 tionen. So wird sichtbar\, wie Argumente wirken und wo Überzeugungen ins 
 Wanken geraten. Am Ende geht es weniger um ein Ergebnis als um die Frage\,
  was wir eigentlich von diesen Systemen erwarten.<br /> Darüber möchten 
 wir diskutieren:<br /> Was genau passiert\, wenn eine Maschine Empathie vo
 rspielt\, und warum wirkt das auf uns\, obwohl wir es besser wissen?<br />
  Kann emotionale KI ein Mittel gegen Einsamkeit sein\, oder gewöhnt sie u
 ns an eine reibungslose Nähe\, die menschliche Beziehungen anstrengend er
 scheinen lässt?<br /> Was bedeutet es für Kinder und Jugendliche\, wenn 
 sie ihre ersten Erfahrungen mit Zuwendung und Zurückweisung an einem Syst
 em machen\, das immer zustimmt?<br /> Wer haftet\, wenn ein Chatbot in ein
 er Krise das Falsche sagt\, und welche Regeln brauchen Anbieter\, die mit 
 Gefühlen Geld verdienen?<br /> Was sollten wir Maschinen auf keinen Fall 
 überlassen?&nbsp\;<br /> Ulrich Hemel ist katholischer Theologe\, Wirtsch
 aftsethiker und Unternehmer. Von 2018 bis 2025 leitete er das Weltethos-In
 stitut an der Universität Tübingen. 2009 gründete er das Institut für 
 Sozialstrategie\, zuvor war er in der Wirtschaft tätig\, unter anderem al
 s Vorstandsvorsitzender der Paul Hartmann AG. Als stellvertretender Sprech
 er des Public Advisory Board des Cyber Valley begleitet er die KI-Forschun
 g in der Region seit Jahren aus ethischer Perspektive. In seinem Buch „K
 ritik der digitalen Vernunft" (Herder 2020) fordert er\, Humanität zum Ma
 ßstab der digitalen Transformation zu machen.<br /> &nbsp\;Christoph Koch
  ist Journalist und Sachbuchautor. Er schreibt unter anderem für brand ei
 ns\, Die Zeit und den Harvard Business manager\, häufig über Digitalisie
 rung und Psychologie im Alltag. Zuletzt erschien von ihm „Hallo\, wie fü
 hlst du dich heute? Wie künstliche Intelligenz unsere Beziehungen veränd
 ert" (Kein &amp\; Aber 2026). Für die Recherche sprach er mit Menschen\, 
 die KI-Systeme bereits als Freundinnen\, romantische Partner\, Therapeutin
 nen oder Coaches nutzen. 2025 verbrachte er als „Journalist in Residence
 " drei Monate in Tübingen\, sprach mit Forschenden aus Informatik\, Psych
 ologie und Ethik. Bekannt wurde Koch mit dem SPIEGEL-Bestseller „Ich bin
  dann mal offline".</p>
LOCATION:Westspitze, Eisenbahnstraße 1, 72072 Tübingen, Deutschland,
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